Film & Serien Kritiken

Thor: Love and Thunder – 5 Gründe, wieso der Film ein Hit ist!

Thor: Love and Thunder ist mittlerweile der vierte Film, rund um den asgardischen Donnergott. Dieses Mal kämpft er jedoch gegen seinen bisher mächtigsten Feind. Den Götterschlächter Gorr. Welche Verbündeten ihm zur Seite stehen, worum es sonst geht und mehr, erfahrt Ihr in meinen fünf Gründen, wieso der Film ein Hit ist. Denn neben einer Vielzahl von Stars, bietet der Film von Regisseur Taika Waititi, diverse Überraschungen.

Thor ist nach wie vor auf der Suche nach seiner inneren Mitte. Mit sich selbst nicht im reinen, hat er sich den Guardians of the Galaxy angeschlossen. Als er dann jedoch einen verzweifelten Hilferuf einer alten Verbündeten erhält, muss er alte Laster von sich abwerfen. Nicht ahnend, dass der folgende Kampf, einer seiner schwersten wird. Denn mit dem finsteren Gorr (Christian Bale), wartet ein Götterschlächter auf den Donnergott. Dieser hat geschworen, alle Götter zu ermorden. Zusammen mit seinen Verbündeten, Valkyrie, Korg und Jane Foster, stürzt sich Thor (Chris Hemsworth) in eine schicksalhafte Schlacht, welche ihn bis an die Grenzen der Unendlichkeit bringt.

Im nachfolgenden erfahrt Ihr, was meine fünf Gründen dafür sind, das Thor: Love and Thunder ein Hit ist. Eventuelle Spoiler werden frühzeitig gekennzeichnet!

1 – The Mighty Thor

Wie durch die Trailer bereits bekannt wurde, schlüpft Jane Foster (Natalie Portman) im Verlauf des Films, in die Rolle von Thor. In welcher Form genau, darf jeder selbst herausfinden. Fakt ist aber, dass allein das erneute Aufeinandertreffen des ehemaligen Paares, für ordentliche wirbel sorgt. Neben optischen Highlights und actionreichen Szenen, generiert Regisseur Taika Waititi (The Mandalorian) dadurch auch ernste sowie rührseelige Szenen, welcher der Dynamik des Spektakels zu Gute kommen. Jane Foster schlüpfte übrigens bereits in den Comics in die Rolle der Thor, in Journey into Mystery #84 von Jason Aaron.

Jane Foster als Thor (Bild: Marvel Studios/The Walt Disney Company)
Jane Foster als Thor (Bild: Marvel Studios/The Walt Disney Company)

2 – Christian Bale als Gorr

Das die Bösewichte innerhalb des Marvel Cinematic Universe oftmals verheizt werden und ihrer Vorlage oft nicht gerecht werden, ist kein Geheimnis. In Jason Aarons Götterschlächter Story, fungiert der blasse Krieger als einer der schlimmsten Widersacher und Bedrohungen, denen Thor sich jemals stellen musste. Glücklicherweise wurde die Rolle mit Christian Bale (The Dark Knight, Le Mans 66) besetzt. Dieser liefert eine beeindruckende und intensive Darbietung seiner Rolle und transportiert gebotene Emotionen, ebenso intensiv wie gelungen. Optisch wurde ein guter Kompromiss für das Kino gefunden, wenngleich man durchaus seinen originalen Look hätte umsetzen können. Klar einer der besten Villains, der vergangenen Marvel Projekte!

3 – Der Aufbau der Handlung

Zuegegeben: Es ist schon eine ordentliche Menge Content, in den 119 Min Laufzeit enthalten. Dennoch wirkt der Film nur selten überladen, was vor allem an der Dynamik der Charaktere liegt. Zwischen Klamauk, Selbstfindung und düsteren Schicksalen, sind es die Figuren, welche all diese Elemente, gekonnt vereinen. Ist der Donnergott anfangs noch nachdenklich und mit sich selbst nicht im reinen, begleiten wir ihn im Verlauf der Handlung, zu diversen Entwicklungen. Auch wenn häufig Schauplätze gewechselt werden, kann man der linearen Handlung jederzeit folgen, welche diverse Highlights bereithält.

Bale als Gorr, der Götterschlächter (Bild: Marvel Studios/The Walt Disney Company)
Bale als Gorr, der Götterschlächter (Bild: Marvel Studios/The Walt Disney Company)

4 – Die Optik

Optisch liefert der Film von Beginn an Highlights. Egal ob es die Donnerschläge sind, die in blauen Blitzen durch Thor schießen, riesige Schlachten mit Monstern oder düstere Kämpfe in der Tristesse der Dunkelheit. Der Look von Love and Thunder bietet pausenlos sehenswerte Szenen. Kunterbunte Kämpfe, goldene Paläste oder in schwarz/weiß getauchte Planeten. Alle Schauplätze haben ihr Facetten und gelegentliche Easter Eggs. Hier merkt man sehr das Auge fürs Detail, welches Waititi in den Film hat einfließen lassen. Gleichzeitig sind die neuen Rüstungen sowie Outfits der Charaktere, überaus gelungen.

5 – Die Dynamik

Wie auch zuvor bereits erwähnt, punktet Thor: Love and Thunder mit einer angenehmen Dynamik. Denn trotz der vielen, düsteren Elemente, gerade hinsichtlich Gorr, bleibt der Film seiner Linie als Unterhaltungsgranate treu. Es werden viele Witze und Sprüche gerissen und oftmals ist die situative Komik herrlich verrückt. Sobald es ernst wird, verschwinden flache Sprüche und das ist genau richtig so. Generell ist die Atmosphäre zwar locker, durch den Lauf der Handlung, bleibt es aber durchweg spannend und gelegentlich emotional. Ebenso tut der Soundtrack seinen Teil dazu bei, das ohnehin sehenswerte Szenen, durch Musik von Guns n Roses aufgewertet werden.

Thor in seinem neuen Gewand (Bild: Marvel Studios/The Walt Disney Company)
Thor in seinem neuen Gewand (Bild: Marvel Studios/The Walt Disney Company)

Das Fazit:

Thor: Love and Thunder von Taika Waititi ist sicherlich kein perfekter Film. Er unterhält allerdings auf ganzer Linie und bietet, dank seiner kurzweiligen und dynamischen Struktur, große Unterhaltung. Neben den vielen optischen Highlights, sind es oft die Charaktere, welche begeistern. Neben Thor und Jane Foster, ist es Christian Bale als Gorr, welcher eine äußerst gelungene Darbietung des Villains abgibt. Auch wenn nicht jeder Joke gut platziert ist und einige Zuschauer es als zu viel empfinden werden, bleiben ernste und düstere Passagen davon unberührt. Damit gehört der Film für mich, zu den klaren MCU Highlights der vergangenen Jahre.

Bewertung: 4 von 5.
  • Erstveröffentlichung: 06.07.2022
  • Regie: Taika Waititi
  • Darsteller: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Christian Bale, Sam Neill, Chris Pratt uvm.
  • Laufzeit: 119 Min
  • Freigabe: ab 12 Jahren
  • Genre: Action, Superhelden, Abenteuer
  • Studio: Marvel Studios
  • Publisher: Disney

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