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Fishermans Friends – Kritik + Gewinnspiel

Fishermans Friends ist ein Film von Chris Foggin, welcher uns die wahre Geschichte der gleichnamigen, englischen Band, als wunderbare Feel-Good-Komödie erzählt. Auch nach über 30 Jahren singen die Fishermans Friends noch „den Rock n Roll von 1752“ im heimischen Cornwall. Mehr zum Film und dazu wie er mir gefallen hat, lest ihr in meiner Kritik. Außerdem gibt es 4×2 Freikarten zu gewinnen. Mehr dazu lest ihr unten!

Fishermans Friends Poster
Das Poster von Fishermans Friends (Bild: Splendid Film)

Als der Musikproduzent Danny (Daniel Mays) zusammen mit einigen Freunden im beschaulichen Cornwall ankommt, ahnt er sicher noch nicht, was ihn hier erwarten wird. Eigentlich wollten sie den Junggesellen Abschied eines der Freunde feiern, doch die Yacht kam nicht an. Stattdessen machen sie die Küstenstadt unsicher. Genau da spielt eine Gruppe von Fischern in der Bucht einige, alte Seemanslieder. Genauer gesagt: Shantys. Als Danny den Auftrag bekommt die Gruppe unter Vertrag zu nehmen ist das Letzte an dass er denkt, dass dieses Vorhaben alles verändern könnte. Nicht nur erkennt er schnell dass in der Truppe von ruppigen, rauen Fischern tatsächlich Potential steckt, er beginnt auch sich im kleinen Küstendorf heimisch zu fühlen. Ist da etwa auch Alwyn (Tuppence MiddletonSense8, The Imitation Game) schuld dran?

Vom Kutter in die Charts

Die Fishermans Friends gibt es mittlerweile schon seit über 30 Jahren. Natürlich gab es in dieser Zeit bereits einige Wechsel in der Besetzung. Als die Band unter Vertrag genommen wurde, war ihr ältestes Mitglied immerhin bereits 72 Jahre alt. Doch eins hat die Gruppe nie verloren! Ihre Verbundenheit zur Heimat – Cornwall. Eine typische, kleine Küstenstadt in welcher jeder jeden kennt, die von der Fischerei lebt. Diese Verbundenheit wird im Film schon gar patriotisch direkt dargestellt. Ob das hier und da too much ist? Womöglich. Aber so sind sie eben, die rauen Gestalten der See.

Das der Film hier und da etwas von den Tatsachen abweicht, verwundert wenig. Immerhin geht man mit ein paar Nebenhandlungen einen sicheren Weg im Aufbau eines Spannungsbogens. So sehen wir nicht nur wie sich die Band den Weg in die englische Top 10 der Charts bahnt. Wir begleiten auch Danny bei einer großen Charakterentwicklung. Vom versnobten und verwöhnten Proll aus der Großstadt, zu einem realitätsnahen und kämpferischen Mann, welcher seine Prinzipien wortwörtlich über Bord wirft und alles dafür gibt, seine neuen Ziele zu verwirklichen.

Die Fishermans Friends
Alle beisammen, die Friends auf See (Bild: Splendid Film)

Fishermans Friends – Mehr als ein Lutschbonbon

Was mir wirklich gut am Film gefallen hat, war seine lockere Art. Wer aufgrund der Beschreibung des Films ein Biopic alá Bohemian Rhapsody oder Rocket Man erwartet wird wohl enttäuscht werden, doch wer sich auf den Film einlässt, wird bestens unterhalten. Die Bewohner der Küstenstadt haben immer einen Spruch auf Lager und wissen damit zu unterhalten. Zwar wirken diverse Sprüche etwas aufgesetzt, doch dass hat mich hier weit weniger gestört, als in so mancher Hollywood-Komödie. Darüber hinaus bietet der Film einige, wunderschöne Aufnahmen der britischen Küste. Die authentische Atmosphäre entsteht dabei nicht nur durch die Landschaftsaufnahmen, sondern vor allem auch am passenden Soundtrack und den Schauspielern, welchen man ihre Rollen jederzeit abkauft.

Versammelt im Dorf-Pup der Fishermans Friends
Versammelt im Dorf-Pub! (Bild: Splendid Film)

Auch im Bezug auf die Schwierigkeiten einen Plattenvertrag zu erhalten ist der Film, wie ich finde, gut eingegangen. Tatsächlich ist es kein Geheimnis, dass Individualität in der heutigen Musiklandschaft keinen leichten Stand hat. Stereotypen und Massenware beherrschen unser Radio. Genau mit diesen Problemen haben auch die Fishermans Friends zu kämpfen. So wird die große Pop Musik im Film selbst gar als „der Gegner“ dargestellt. Gegen Florence & the Machine oder Lady Gaga anzutreten ist eben kein leichtes Unterfangen. Doch davon hat sich die Band nicht beirren lassen. Mit einer Prise englischen Humor und einem noch größeren Stolz, trotzen sie allen Widrigkeiten und kämpfen sich gar bis auf die Pyramid-Stage in Glastonbury vor.

Danny und Alwyn
Danny und Alwyn (Bild: Splendid Film)

Das Fazit:

Fishermans Friends ist ein Film, bei welchem man einfach mal abschalten und der Geschichte folgen kann. Wer Lust auf einen britischen Feel-Good Film hat und über kleinere Mankos hinwegsehen kann, der wird hier bestens bedient, mit einer lockeren und spaßigen Komödie. Auch die Originalmitglieder der Band haben es sich nicht nehmen lassen und sind hier und da in kleineren Kameos zu sehen. Wer sich gerne selbst ein Bild vom Film machen möchte, kann gerne bei meinem Gewinnspiel mitmachen. Mehr dazu gibt es ein wenig weiter unten!

  • Kinostart: 08.08.2019
  • Regie: Chris Foggin
  • Darsteller: Daniel Mays, Tuppence Middleton u.a
  • Freigabe: Ab 0
  • Laufzeit: 112 Minuten
  • Genre: Drama, Komödie

Fishermans Friends – Das Gewinnspiel

Wenn ihr Lust habt euch selbst ein Bild vom Film zu machen, dann macht bei meinem Gewinnspiel mit! Hier habt ihr die Gelegenheit 4×2 Freikarten für Fishermans Friends zu gewinnen. Der Film ist ab dem 08.08.19 im Verleih von Splendid Film im Kino zu sehen. Die Teilnahmebedingungen lest ihr hier:

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  • Teilnahme ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland
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Das Gewinnspiel läuft bis zum 15.08.19. Die Gewinner werden im Anschluss von mir benachrichtigt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Splendid Film für dass bereitgestellte Rezensionsmaterial sowie die Freikarten bedanken!

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