Film & Serien Reviews

Titans (2018, Netflix)

Als Warner Bros. und DC ihren eigenen Streaming Dienst „DC Universe“ angekündigt haben war der Aufschrei groß, da viele kein Interesse haben, neben den üblichen Streaming Seiten noch eine weitere im Abo zu haben. Zum Glück gibt es für den Deutschen Raum Netflix, welches bisher zumindest Titans in ihr Sortiment aufgenommen haben

Seit dem 11. Januar können deutsche Zuschauer in den Genuss der Helden Serie kommen, welche ab 16 Jahren freigegeben und vollkommen ungekürzt zu sehen ist.

Mit 11 Folgen ist man gut dabei, haben doch so manche Pilotstaffeln teilweise nur 6 Folgen (The Walking Dead, Breaking Bad u.a.)

Titans Go

Um eins vorne weg zu sagen: Fans des beliebten Arrowverse (Arrow, The Flash, Supergirl etc.) könnten zunächst etwas abgeschreckt sein, da Titans einen deutlich dunkleren und ernsteren Ton trifft.

Das wird gleich in der ersten Folge eindrucksvoll unter Beweis gestellt! Hier fließt ungewohnt viel Blut und an Gewalt wird nicht gespart.

Doch genau das ist es, was meiner Meinung nach der Serie ein frisches Ambiente verleiht. Hier wird etwas gewagt, was zuvor in keiner DC Serie so prägnant in Erscheinung trat.

Fans der Marvel Serien auf Netflix dürften auf ihre Kosten kommen.

Die Story

In erster Linie geht es um Dick „Robin“ Grayson, welcher seinem Dasein als der Wunderknabe jedoch schon lange den Rücken gekehrt hat und nun versucht in Detroit als Cop Fuß zu fassen. Durch einen Zufall trifft er auf Rachel, welche besondere und übernatürliche Fähigkeiten besitzt.

Wie es der Zufall so will, begegnen Dick und Rachel (Raven) auf ihrer Reise weiteren Personen mit besonderen Gaben. Als fester Bestandteil der Titans sind hier Starfire und Beast Boy dabei, doch es gibt auch Auftritte von Charakteren wie Hawk und Dove. Zusammen wollen sie alles dafür tun um Rachel zu beschützen, da sie im Visier von einigen ziemlich miesen Typen ist.


Haben wir schon Ostern?

Mittlerweile ist es ja üblich, dass quasi an jeder Ecke eines Films oder einer Serie irgendwelche Easter Eggs versteckt sind. Daher ist es kein Wunder, das wir hier auch welche finden. Der geneigte Comic Leser wird mit Freude feststellen, dass hier nicht an kleinen Überraschungen gespart wurde, was gleichzeitig auf viele tolle Dinge in zukünftigen Staffeln hoffen lässt.

Batman? Scheiß auf Batman!

Mein persönliches Highlight war die Darstellung von Dick Grayson! Brenton Thwaites ist nicht nur die perfekte Besetzung, er schafft es auch die nötige Tiefe in den Charakter zu bringen.

Oft merkt man in gewissen Storys das Robin nicht weiß wo er steht. Er befindet sich oft auf dem schmalen Grat zwischen gut und böse und es ist Batman, welcher ihn häufig vor Fehlern bewahrt. Genau dieser charakterliche Zwiespalt ist perfekt eingefangen worden!

Nun, wir wissen noch nicht genau wie lange Robin sich schon von Batman abgewandt hat, doch eins ist gewiss: Es muss ordentlich gekracht haben!

Fazit:

Die erste Staffel weiß ordentlich zu unterhalten und es ist schwer sich vorzustellen das wir noch gut ein Jahr warten müssen, bis wir Nachschub bekommen (Die Dreharbeiten zu Staffel 2 sollen diesen März beginnen!).

Der Cast ist hervorragend, die Serie weist kaum Leerlauf auf und optisch weiß der Stil zu gefallen. Allgemein gibt es kaum etwas zu beanstanden, weshalb ich die erste Staffel allen Comic Fans wärmstens empfehlen kann.

Ich vergebe 8/10 Punkten

P.S.: Dran bleiben lohnt sich! Es gibt eine Post Credit Szene!

(Bilder: Copyright by Netflix)

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